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Sonntage ohne Unterschrift

SONNTAGE OHNE UNTERSCHRIFT

WIRD ES DENN M├ľGLICH SEIN, VON EINEM ANDEREN KONTINENT AUS,

meine Liebe aufrechtzuerhalten, meine Liebe zu dir, Jeaujeau.

Du weisst, dass ich ohne meine Hotelromanversuche in Amerika

nur ein halber Mensch w├Ąre. Hier, bei Regen, in Chelsea.

Ich kenne doch deinen wunschlosen Hang zur Einfachheit. Ich stehe

dabei auf der einen Seite des Ozeans. Und du auf der anderen.

Ich wollte mich einfach nur an die amerikanische K├╝ste stellen und

Sehnsucht nach Europa haben. Dvorak konnte das doch auch. Du bist

doch noch hoffentlich in Europa, Jeaujeau...

 

Mein zweiter Roman besch├Ąftigt sich damit, wie gef├Ąhrlich die uneingeschr├Ąnkte Sehnsucht innerhalb eines Tagebuches f├╝r ein Leben ausserhalb der Literatur sein kann. Im Hintergrund steht die Angst, diese Art von Leben schon gar nicht mehr anders artikulieren zu k├Ânnen als nur noch ├╝ber Briefe, das Trinken, die Musik. Vielleicht schafft ja die Sehnsucht erst, eine Frau nur aus der Ferne zu lieben, den tr├╝gerischen aber lebenserhaltenden Raum f├╝r eine Literatur, die versucht, fl├╝chtige Antworten auf die Frage zu formulieren, was bleibt, wenn unsere W├╝nsche in Erf├╝llung gehen.

 

 

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